Die News der letzten 30 Tage des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen:
- 03.12.2025: Unterstützung der Gesundheitsversorgung durch innovative Versorgungsmodelle - Im Dialog mit den NRW-Kommunen
Die Dokumentation der Vernetzungsveranstaltung für die NRW-Kommunen, die am 13. November an der Hochschule Bochum am Standort Gesundheitscampus stattfand, ist ab sofort online verfügbar. Neben Projektverantwortlichen, wie beispielsweise aus den Gesundheitsämtern, waren auch behördliche Vertreterinnen und Vertreter vom MAGS anwesend.Ziel der Veranstaltung war es, innovative Versorgungsansätze zugänglich zu machen, gemeinsam über Herausforderungen und Chancen dieser Ansätze zu diskutieren und die landesweite Vernetzung zu stärken. Den Teilnehmenden wurden drei spannende Modellprojekte zu den Themen Gesundheitskiosk, kommunales MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) und Notfallversorgung vorgestellt. Zudem gab es noch einen Einblick in Finanzierungsmöglichkeiten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Während der gesamten Veranstaltung fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden statt, nicht nur bei der Podiumsdiskussion, sondern auch beim anschließenden „get together“. Somit kann die Vernetzung unter den Kommunen als gelungen bewertet werden.
- 26.11.2025: Neue Stellenausschreibung
Im Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) sind aktuell die folgenden Stellen zu besetzen:wissenschaftliche Mitarbeit (w/m/d) in der Fachgruppe 31 "Grundsatzfragen, gesundheitsbezogener Hitzeschutz"Mitarbeiterin/Mitarbeiter (w/m/d) in der Fachgruppe 32 "Konferenzen und Dialogformate, Zentrale Stelle Gesunde Kindheit"Systemadministrator (w/m/d) in der Fachgruppe 14 "Informationstechnik"
- 31.10.2025: Aktualisierte Indikatoren im Gesundheitsinformationssystem
Das LfGA NRW hat im Gesundheitsinformationssystem 79 Indikatoren aus allen Themenfeldern aktualisiert. So wurden der Indikatorenbereich und der Gesundheitsatlas auf den neusten Stand gebracht. Dabei wurden Indikatoren zur wirtschaftlichen und sozialen Lage, zur Lebenserwartung auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte, zu den Schuleingangsuntersuchungen, zu Krebserkrankungen (Neubildungen), zu Gesundheitsrisiken aus der Umwelt, zu Einrichtungen des Gesundheitswesens, zur Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsförderung und Früherkennung von Krankheiten sowie der ambulanten Versorgung, der Gesundheitspersonalrechnung, der Gesundheitsausgabenrechnung und zu Kosten im Gesundheitswesen aktualisiert.
- 31.10.2025: Informationen zur Vogelgrippe für Bürgerinnen und Bürger
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) berichtet in seinem aktuellen Bericht zur "Risikoeinschätzung zur Hochpathogenen Aviären Influenza H5 (HPAI H5) Klade 2.3.4.4b" (Stand 20. Oktober 2025) über einen sprunghaften Anstieg von an der Vogelgrippe verendeten Vögeln in den letzten Wochen.Nach aktuellem Stand ist das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland sehr gering. Grundsätzlich gilt: Wer direkten Kontakt zu kranken oder verendeten Vögeln sowie Ausscheidungen von Wildvögeln vermeidet, schützt sich zuverlässig vor einer Infektion.Das LfGA NRW hat weitere Informationen für Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt, die unter anderem Vorsichtmaßnahmen enthalten, die das Risiko einer Infektion für Menschen zuverlässig minimieren. Darüber hinaus finden Sie weitere hilfreiche Links und Hintergrundinformationen zur Vogelgrippe.
- 30.10.2025: Fachtagung Kommunale Gesundheitsberichterstattung 2025. Psychische Gesundheit
Am 9. Oktober fand in Essen die Fachtagung Kommunale Gesundheitsberichterstattung 2025 im Haus der Technik in Essen statt. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Gesundheitsberichterstattung waren ebenfalls zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter der Psychiatriekoordination und -planung sowie der Sozialpsychiatrischen Dienste dabei.Die diesjährige Fachtagung Kommunale Gesundheitsberichterstattung 2025 widmete sich den aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Umgang mit Daten zur psychischen Gesundheit für die Gesundheitsberichterstattung. Es wurden Erkenntnisse und Ergebnisse der Bundes-, Landes- und kommunalen Gesundheitsberichterstattung miteinbezogen und diskutiert. Die Fachtagung zielte darauf ab, Gesundheitsberichterstatterinnen und Gesundheitsberichterstatter aus Nordrhein-Westfalen zum Austausch darüber zusammenzubringen. Der Austausch gelang sowohl im Rahmen der Podiumsdiskussion als auch in den Fachgesprächen nach den Vorträgen und in den Pausen.
- 27.10.2025: Gute Praxis für gesunde Lebenswelten – Eine digitale Lernwerkstatt zum Good-Practice Kriterium Nachhaltigkeit
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) NRW am Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen bietet am 4. Dezember 2025 von 09:00 – 12:30 Uhr eine digitale Lernwerkstatt zum Good-Practice Kriterium Nachhaltigkeit an. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Projekte der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung verstetigt werden können. Die Teilnehmenden lernen Ansätze zur Verstetigung von Maßnahmen und Strukturen kennen, reflektieren gemeinsam, was nachhaltige Projektarbeit ausmacht, und erhalten praxisnahe Einblicke für die Umsetzung am Beispiel eines konkreten Projekts. Die Lernwerkstatt richtet sich an kommunale Akteurinnen und Akteure in NRW, die in der Planung, Umsetzung, Überprüfung oder Weiterentwicklung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen für vulnerable Personengruppen tätig sind und ihre Arbeit reflektieren möchten.
- 15.10.2025: Gemeinsam gegen Gewalt im Gesundheitswesen: Deeskalationstraining speziell für Gesundheitsberufe entwickelt
Die Ärztekammern in Nordrhein-Westfalen, das Klinikum Leverkusen und Experten der Polizei Recklinghausen haben als Kooperationspartner im landesweiten Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“ ein Deeskalationstraining entwickelt, das speziell auf die Anforderungen in der Patientenversorgung abgestimmt ist und Beschäftigte in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen im Umgang mit aggressivem Verhalten schult.Das Angebot reiht sich ein in das gemeinsame Vorgehen von Landesregierung und Partnern gegen Gewalt gegenüber Beschäftigten im Gesundheitswesen.„Berichte über Gewalt gegenüber denjenigen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen zu helfen, bestürzen mich zutiefst. Als Gesundheitsministerium haben wir zusammen mit Akteuren des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen eine gemeinsame Resolution verabschiedet und eine Kampagne gestartet, um öffentlichkeitswirksam auf das Problem von Übergriffen aufmerksam zu machen und zugleich Solidarität mit allen Beschäftigten im Gesundheitswesen zu zeigen. Ich begrüße sehr, dass die Ärztekammern gemeinsam mit dem Präventionsnetzwerk ‚Sicher im Dienst‘ ein Deeskalationstraining speziell für Beschäftigte des Gesundheitswesens entwickelt haben. Es hilft Ärztinnen, Ärzten, medizinischem und pharmazeutischem Fachpersonal, Rettungskräften, Pflegekräften und allen weiteren Beschäftigten im Gesundheitswesen, Gewaltsituationen rechtzeitig zu erkennen, sich im Ernstfall richtig zu verhalten und so besser gegen Gewalt zu schützen“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.Über den folgenden Link gelangen Sie zur Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen.
- 10.10.2025: Gesundheitsinformationen für den Hitzeschutz gezielt kommunizieren: LfGA NRW veröffentlicht Katalog zur Erstellung von Kommunikationsmaterialien
Der Katalog zur Erstellung von Kommunikationsmaterialien (kurz: Kommunikationskatalog) unterstützt bei der Entwicklung eigener Materialien rund um das Thema Hitze und Gesundheit. Er enthält fachlich geprüfte Gesundheitsinformationen zu vier zentralen Themen des gesundheitsbezogenen Hitzeschutzes, zugeschnitten auf vier verschiedene Zielgruppen. Durch seinen modularen Aufbau stellt er ein praxisnahes Angebot für alle dar, die zu diesem Thema kommunizieren möchten. Darüber hinaus bietet er Hinweise zur Nutzung und Gestaltung von Flyern, Postern und Beiträgen in sozialen Medien sowie Konzeptideen zur Entwicklung eigener, zielgruppengerechter Informationsmaterialien. Er leistet damit einen Beitrag zur Stärkung der hitzesensiblen Gesundheitskompetenz in Nordrhein-Westfalen.Entwickelt wurde der Katalog im Rahmen der Arbeitsgruppe Kommunikation für hitzesensible Gesundheitskompetenz des Zentralen Netzwerks für Gesundheitsbezogenen Hitzeschutz in NRW (ZNGH). Der Kommunikationskatalog steht ab sofort zum Download bereit. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: klima@lfga.nrw.de.
- 09.10.2025: Gesundheitspreis 2025: Land sucht wegweisende Projekte zur Digitalisierung im Gesundheitswesen
Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Digitalisierung im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen sinnvoll und sicher ausbauen“. Ab sofort werden wegweisende Initiativen und kreative Projekte gesucht, die zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung beitragen. Die Ausschreibung wendet sich an Projekte, bei denen Künstliche Intelligenz (KI) oder telemedizinische Angebote angewendet werden, beispielsweise um Fachkräfte im Gesundheitswesen bei Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Bewerben können sich außerdem Projekte, bei denen Fachkräfte im Gesundheitswesen oder Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit digitalen Technologien geschult werden sowie innovative Maßnahmen, die einen Beitrag zum verbesserten Schutz vor IT-Ausfällen oder Cyberangriffen bieten.Der Gesundheitspreis 2025 richtet sich an alle Verbände, Institutionen, Initiativen und Fachleute, die in der Gesundheitsversorgung arbeiten und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die herausragenden Projekte werden im kommenden Jahr ausgezeichnet. Die Ausschreibungsfrist für den Gesundheitspreis endet am 30. November 2025.
- 08.10.2025: Gesundheitsminister Laumann: Grippeimpfung für Beschäftige in Gesundheitswesen und Pflege besonders wichtig
Eine Influenza ist keine harmlose Erkrankung, sondern kann zu schweren Komplikationen führen und tödlich enden. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere, Personen mit Vorerkrankungen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem und damit genau jene, die häufig in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen betreut werden.Zu ihrem Schutz und um die Funktionsfähigkeit medizinischer Einrichtungen während der Grippesaison zu sichern, rufen das Gesundheitsministerium und Partner Beschäftigte im Gesundheitswesen zur jährlichen Influenza-Impfung auf. „Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Pflege haben ein höheres Risiko, sich mit der Grippe anzustecken. Für ihre Patientinnen und Patienten ist die Influenza außerdem eine besondere Gefahr. Die Schutzimpfung ist nach wie vor die beste Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Sie ist in der Regel gut verträglich, senkt das Risiko, schwer zu erkranken deutlich und verbessert gleichzeitig den Schutz der Menschen im Umfeld. Indem sie das Ansteckungsrisiko verringert, krankheitsbedingten Ausfällen vorbeugt und das Risiko von Influenzaausbrüchen innerhalb von Einrichtungen erheblich senkt hilft sie auch dabei, medizinische Einrichtungen in der Grippesaison funktionsfähig zu halten“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.Das Gesundheitsministerium und seine Partner, die Ärztekammern, die Kassenärztlichen Vereinigungen, die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen, die Krankenhausgesellschaft und der Verband deutscher Betriebs- und Werkärzte werben bei Beschäftigten im Gesundheitswesen online und offline gezielt für die Impfung und nutzen zu diesem Zweck eine gemeinsame Kommunikation unter den Slogans: „Grippeschutz ist Teamarbeit - Gesund bleiben, um zu helfen“, „ – Stark durch den Winter“ und „ – Schütze Dich – und mich!“Die Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) erreichen Sie über den folgenden Link.