Zahlen zum Coronavirus im Kreis Mettmann

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Hier gibt es interaktive Diagramme zur Entwicklung der Krankheit COVID-19 durch das Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis Mettmann sowie in den einzelnen kreisangehörigen Städten Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim am Rhein, Ratingen, Velbert und Wülfrath. Neben den aktuellen Zahlen kann man auch die Zahlen seit Beginn der Infektionen anschauen. Auf einer gesonderten Seite gibt es Statistiken zu den Impfungen.

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Beipackzettel

Zu jedem Medikament gibt es einen Beipackzettel – so auch hier zu den Statistiken. Wer hingegen die Hinweise überspringen möchte, kann runterscrollen oder rechts direkt zu den gewünschten Diagrammen klicken. Insbesondere wer zum ersten Mal auf dieser Seite ist sollten den Beipackzettel aber lesen.

Was sind das hier für Statistiken?

Der Kreis Mettmann veröffentlicht täglich Zahlen zum Coronavirus – jedoch nur auf einem Bild zum Teilen (sogenanntes Sharepic). Diese und weitere Daten erfasse ich manuell und gebe sie hier in interaktive Diagramme, anhand derer man die Daten besser verstehen und nachvollziehen kann. Wenn Sie mit der Maus über die Linien gehen können Sie zum Beispiel die exakten Werte für ein Datum sehen. Diese Seite dient der reinen Information.

Was muss man bei diesen Statistiken beachten?

  • Meldeverzug: Bestätigte Neuinfektionen liegen ca. 10 Tage zurück (5 Tage Inkubationszeit + 3 Tage Diagnostik + 2 Tage Meldeverzug).
  • Am Wochenende sind die Zahlen meistens niedriger, weil dort weniger getestet wird und die Labore weniger arbeiten. Auch rund um die Feiertage ist dies zu beobachten.
  • Korrekturen: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Korrekturen, der Kreis Mettmann aktualisiert die veröffentlichten Zahlen in den Pressemitteilungen und Sharepics hingegen nicht. In den Diagrammen auf dieser Seite sind Korrekturen nur bei der Inzidenz und wenn der Kreis Mettmann diese explizit erwähnt berücksichtigt.
  • Es sind immer nur die nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erfasst. Die Dunkelziffer von unentdeckten Infizierten ist schwer zu schätzen und nicht in den Diagrammen enthalten. Studien aus dem Frühjahr 2020 schätzen die Dunkelziffer auf 5-10 Personen pro infizierter Person.

Unter den Diagrammen befinden sich teilweise noch weitere spezifische Anmerkungen, die bitte beachtet werden sollten.

Woher stammen die Daten und wann werden sie aktualisiert?

Eine Übersicht der Datenquellen (steht auch unten bei den Diagrammen bei):

QuelleDatenDaten-StandVeröffentlichung
Kreis­gesundheits­amt Mettmannseit 03.03.2020: Aktuell Infizierte, Verstorbene, Genesene
seit 14.10.2020 zusätzlich: Neuinfizierte, Quarantänefälle, Krankenhausfälle, Summe aller bisher Infizierten und genauere Aufschlüsselung der Daten nach Städten
seit 05.02.2021 zusätzlich unregelmäßig: Anzahl an Mutationen
Am jeweiligen Abend des angezeigten Datums, seit 20. April 2020 jeweils am darauffolgenden Tag veröffentlicht (Quelle)täglich
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalenseit 20.02.2020: 7-Tage-Inzidenz, Infizierte nach AlterAm jeweiligen Abend des angezeigten Datums, veröffentlicht am darauffolgenden Tag um 00:00 Uhrtäglich
DIVI-Intensivregisterseit 17.04.2020: Belegung der Intensivbetten in KrankenhäusernAm Vormittag (Meldung bis 12:00 Uhr) des angezeigten Datumstäglich
IT.NRWEinwohnerzahlen31.12.2019einmalig
KVNODurchgeführte Impfungen im Kreis MettmannAm jeweiligen Abend des angezeigten Datums, am darauffolgenden Tag veröffentlichtin der Regel Mo-Fr
RKI ImpfquotenmonitoringImpfquote und Impfungen in den Bundesländern und deutschlandweitAm jeweiligen Abend des angezeigten Datums, am darauffolgenden Tag veröffentlichtwochentags, seit Juli 2021 nur Mo-Fr

Die Aktualisierung der Diagramme auf dieser Seite findet täglich unregelmäßig meistens am Mittag oder Nachmittag statt. Der letzte Aktualisierungs­zeit­punkt wird ganz oben unter der Überschrift dieser Seite angegeben, die Aktualisierung der Diagramme kann bis zu einer Stunde nach diesem Zeitpunkt dauern. Änderungen an dieser Seite und den Diagrammen, welche über die Aktualisierung der Zahlen hinausgehen, sind hier aufgeführt.

Feedback kann über das  Kontaktformular gegeben werden.



 Tagesbericht: Die Übersichtstabelle „Laborbestätigte SARS-CoV-2 Fälle in Nordrhein-Westfalen“ (PDF) wird jeden Tag aktualisiert und zeigt weitere Daten wie die für die Inzidenz berücksichtigten Fälle an.

 Korrekturen: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen korrigiert häufig die 7-Tage-Inzidenz der vorherigen 1-2 Tage, manchmal sogar mehrere Wochen im Nachhinein.

 Unrealistische Zahlen zu Feiertagen: Rund um die Feiertage (Weihnachten, Ostern etc.) entsprechen die Zahlen nicht der Realität. Durch mehrere Faktoren sind die Zahlen verzerrt: An Feiertagen werden weniger Tests durchgeführt und viele Labore haben geschlossen, sodass auch die Auswertung der Tests sich verzögert. Nach Weihnachten 2020 dauerte es ca. 2 Wochen, bis die Zahlen wieder die Realität abbildeten.

 Fallende Inzidenz trotz hoher Fallzahlen: Dazu erklärt der Kreis Mettmann:

Die unterschiedlichen Zahlen lassen sich auf die Meldekette der Fälle zurückführen. Also auf den Weg, den ein Coronafall durch die Behörden nimmt, sobald er festgestellt wurde. Durch die langen Meldewege kann es zu Verzögerungen kommen, was zu unterschiedlich gemeldeten Zahlen in verschiedenen Bereichen führen kann. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht jeden Morgen die Corona-Fallzahlen, die bis Mitternacht eingegangen sind. Das bedeutet, dass es möglich ist, dass Städte oder Landkreise bei ihnen bestätigte Fälle bereits veröffentlicht haben, bevor diese beim RKI mit in die tägliche Statistik eingeflossen sind. Es kann also zu Differenzen zwischen den Zahlen von bspw. den einzelnen Städten, Landkreisen oder Bundesländern kommen. Zudem berechnet sich der Inzidenzwert, wie hinlänglich bekannt ist, aus der Zahl der Neuinfizierten aus den letzten 7 Tagen. Fällt ein hoher Wert raus, kann die Inzidenz sinken, obwohl am aktuellen Tag viele neue Infizierte gemeldet werden. Kombiniert mit den Meldeverzögerungen kann es zu solchen Ergebnissen wie heute kommen. Jedoch gleicht sich das in den kommenden Tagen wieder aus. Ihr Presseteam

– Kreis Mettmann, Kommentar bei Facebook am 24.10.2020

 Meldewege: Die genauen Meldewege hat das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen in einem Schema (PDF) erklärt.


 Fehlende Daten: Für den Zeitraum 9. April bis 22. April wurden keine Daten zum Anteil der Mutationen veröffentlicht. Laut dem Kreis Mettmann war das Labor mit der Aufbereitung beschäftigt. Seit Ende April hat der Kreis Mettmann keine neuen Daten zum Mutationsanteil veröffentlicht.

 Problem bei Prozentzahlen: Der Kreis Mettmann veröffentlicht nur Prozentzahlen. Man muss für einen Vergleich daher beachten, wie viel die an dem Tag Infizierten waren. Ein Beispiel: Am 04.04.2021 gab es 52 % Mutationen von 1108 Infizierten (ca. 576), am 05.04.2021 gab es 52 % Mutationen von 1149 Infizierten (ca. 598). Obwohl an beiden Tagen 52 % Mutationen gemeldet wurden, hat sich der Anteil erhöht (um ca. 22 Infizierte mit Mutation).

 Keine Stichproben im Kreis Mettmann: Für die bundesweiten Mutationsanteile wird auf Stichproben aus verschiedenen Quellen zurückgegriffen. Diese Stichproben werden dann hochgerechnet. Im Kreis Mettmann hingegen wird jeder positive Test auf Mutationen untersucht und zur Bestimmung der Variante sequenziert.
Quellen: RKI-Bericht zu VOC, 31.03.2021 (PDF), Kommentar vom Kreis Mettmann

 Abweichungen zum Anteil beim Robert Koch-Institut: Der Mutationsanteil liegt oft unter dem Anteil, welches das Robert Koch-Institut für ganz Deutschland hat. Dies erklärt der Kreis Mettmann so:

Das sind die Daten, die wir vom beauftragten Labor bekommen haben. Wir gehen allerdings auch davon aus, dass darin nicht alle Ergebnisse enthalten sind bzw. dass vielfach die Sequenzierungsergebnisse noch ausstehen.

– Kreis Mettmann, Kommentar bei Facebook am 24.04.2021

 Der Anfang: Seit 05.02.2021 gibt es bis auf 3 Städte in allen Städten im Kreis Mettmann die britische Virusvariante (15 Infizierte = 1,65 %). Seit 07.02.2021 sind in allen 10 Städten im Kreis Mettmann die britische Virusvariante nachgewiesen worden.

 Betroffene Einrichtungen: Auch Einrichtungen (Altenpflege, Kita und Grundschule) waren bereits betroffen.

 Dunkelziffer: Wie bereits bei der vorherigen Virusvariante wird auch bei den neuen Varianten die Dunkelziffer höher eingeschätzt.

 Mutationen: Bei einer Mutation handelt es sich um eine veränderte Variante des ursprünglichen Virus. Diese Veränderungen können für den Menschen zum Positiven wie zum Negativen sein. Leider haben sich die bisherigen Mutationen zum Negativen entwickelt. Bei der britischen Mutation B.1.1.7 ist die Übertragbarkeit leichter und es gibt Hinweise auf eine höhere Fallsterblichkeit. B.1.351 bezeichnet die südafrikanische Variante.
Infos beim RKI





 Was die Zahlen nicht aussagen: Die Krankenhaus-Belegung zeigt nur, wie viele Personen aus der jeweiligen Stadt an dem Tag wegen COVID-19 im Krankenhaus waren (ohne nachträgliche Korrekturen). Es könne daher keine Aussagen darüber getroffen werden, 1. wie viele Personen neu ins Krankenhaus gekommen sind und 2. wie viele Personen aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten. Auch die Aufenthaltsdauer ist aus diesen Zahlen nicht ersichtlich.

 6 Allgemein­krankenhäuser: Im Kreis Mettmann gibt es 6 Allgemein­krankenhäuser, allerdings wird in der Statistik nur gezeigt, wie viele Infizierte derzeit in einem Krankenhaus sind. Ob diese COVID-19-Patienten im Kreis Mettmann oder außerhalb im Krankenhaus sind, geht aus den Zahlen nicht hervor.


 Was die Zahlen nicht aussagen: Die Intensivbetten-Belegung sagt nur aus, wie viele Betten an dem jeweiligen Tag belegt waren (ohne nachträgliche Korrekturen). Es könne daher keine Aussagen darüber getroffen werden, 1. wie viele Personen neu auf die Intensivstationen gekommen sind, 2. wie viele die Intensivstationen verlassen konnten und 3. ob diese Personen vorher oder nachher noch im Krankenhaus behandelt wurden.

 Nur auf Kreis-Ebene: Aus Datenschutzgründen werden die Zahlen der Intensivbetten-Belegung nicht für einzelne Krankenhäuser veröffentlicht.

 Kleeblattsystem: Sollte es bei Intensivbetten zu einem massivem Engpass kommen, werden Patienten in andere Kliniken verlegt bzw. aufgenommen. Hierfür wurde ganz Deutschland in fünf Regionen eingeteilt („Kleeblatt­system“). Die Einteilung geht über Bundesländer­grenzen hinweg, allerdings ist ganz Nordrhein-Westfalen aufgrund der Größe eine Region. Sollten die Krankenhäuser im Kreis Mettmann keine Intensiv­patienten mehr aufnehmen können, wird man andere Kliniken in Nordrhein-Westfalen anfragen, um die Versorgung sicherzustellen.
Quellen: Ärzte Zeitung, mdr, ZDF

 Rechtsgrundlage: DIVI IntensivRegister-Verordnung vom 8. April 2020 (PDF) sowie Änderung vom 29. Mai 2020 (PDF).


 Bitte Hinweise unter dem Intensivbetten-Diagramm oben beachten, diese gelten auch für die Tabellen-Übersicht.



 

 Verstorben „an“ oder „mit“ Corona? Stand 14. Dezember 2020 wurden beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen 82 Prozent der Verstorbenen in NRW als „an Corona verstorben“ und 9 Prozent als „mit Corona verstorben“ eingestuft. Bei den restlichen 9 Prozent fehlt die Todesursache, sodass keine Einstufung vorgenommen werden kann.
Quelle: RND.de

 Wieso ist Corona nicht als Todesursache auf dem Totenschein? In der Regel wird auf dem Totenschein nicht COVID-19, sondern die dadurch entstandene Krankheit als unmittelbare Todesursache vermerkt – zum Beispiel „Multiorganversagen“. COVID-19 wird als vorangegangene Ursache auf dem Totenschein vermerkt, wenn die Erkrankung an COVID-19 dazu geführt hat, dass derjenige Verstorben ist. Die Feststellung trifft der jeweilige Arzt, der die sogenannte Leichenschau macht.
Quellen: buten un binnen, Todesbescheinigung Runderlass NRW, Beispiel Todesbescheinigung NRW (PDF)

 Wer wird als Corona-Toter gezählt? Die amtliche Todes­ursachen­statistik rechnet nur diejenigen als COVID-19-Verstorbene, bei denen die Erkrankung an COVID-19 zum Tode geführt hat. Wenn also jemand bei einem Verkehrs­unfall stirbt und nachträglich COVID-19 bei demjenigen nachgewiesen wird, wird derjenige als Unfall­toter in der amtlichen Statistik geführt und nicht als Corona-Toter.
Quellen: BR, buten un binnen

 Werden Corona-Tote in der Todes­ursachen­statistik doppelt gezählt? Nein, wenn eine vorangeganene Ursache vorliegt (Grundleiden) fließt diese als Auslöser des Todes in die Statistik. Wenn zum Beispiel laut Todesbescheinigung „Pneumonie“ (Lungenentzündung) in Folge einer COVID-19-Infektion die Todesursache ist, wird derjenige nur als COVID-19-Toter gezählt, nicht ein zweites Mal unter „Pneumonie“.
Quelle: Statistisches Bundesamt

 Weitere Gerüchte im Zusammenhang Corona-Verstorbenen in Kürze:
– Mit COVID-19 als Todesursache können Ärzte, Krankehäuser, Bestatter oder Hinterbliebene kein Geld sparen. (BR)



 Negative Werte: Das Landeszentrum Gesundheit NRW veröffentlicht mittlerweile nur noch den letzten Wert. Aufgrund von Korrekturen kann es daher zu negativen Werten kommen.


 Informationen bei der Stadt Erkrath: www.erkrath.de/corona


 Informationen bei der Stadt Haan: https://www.haan.de/Startseite/CORONA-News/


 Informationen bei der Stadt Heiligenhaus: www.heiligenhaus.de/startseite-corona


 Informationen bei der Stadt Hilden: www.hilden.de/corona


 Informationen bei der Stadt Langenfeld (Rheinland): www.langenfeld.de/Aktuelles.htm


 Informationen bei der Kreisstadt Mettmann: www.mettmann.de/corona


 Informationen bei der Stadt Monheim am Rhein: www.monheim.de/corona


 Informationen bei der Stadt Ratingen: www.stadt-ratingen.de


 Informationen bei der Stadt Velbert: www.velbert.de/aktuelles/corona-virus


 Informationen bei der Stadt Wülfrath: www.wuelfrath.net

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