Zahlen zum Coronavirus im Kreis Mettmann

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Hier gibt es interaktive Diagramme zur Entwicklung der Krankheit COVID-19 durch das Coronavirus SARS-CoV-2 im Kreis Mettmann sowie in den einzelnen kreisangehörigen Städten. Neben den aktuellen Zahlen kann man auch die Zahlen seit Beginn der Infektionen anschauen.

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Beipackzettel

Zu jedem Medikament gibt es einen Beipackzettel – so auch hier zu den Statistiken. Wer hingegen die Hinweise überspringen möchte, kann runterscrollen oder rechts direkt zu den gewünschten Diagrammen klicken. Insbesondere wer zum ersten Mal auf dieser Seite ist sollten den Beipackzettel aber lesen. 🙂

Was sind das hier für Statistiken?

Der Kreis Mettmann veröffentlicht täglich Zahlen zum Coronavirus – jedoch nur als Sharepic. Diese und weitere Daten erfasse ich manuell und gebe sie hier in interaktive Diagramme, anhand derer man die Daten besser verstehen und nachvollziehen kann. Diese Seite dient der reinen Information.

Was muss man bei diesen Statistiken beachten?

Es gibt mehrere Faktoren, die zur Einordnung der Zahlen berücksichtigt werden müssen:

  • Bei Neuinfektionen muss man von ca. 10 Tagen Meldeverzug ausgehen (5 Tage Inkubationszeit + 3 Tage Diagnostik + 2 Tage Meldeverzug).
  • Am Wochenende sind die Zahlen meistens niedriger, weil dort weniger getestet wird und die Labore weniger arbeiten. Auch rund um die Feiertage ist dies zu beobachten.
  • Während beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen die Zahlen nachträglich korrigiert werden, wodurch sich auch die Inzidenz der vorherigen Tage nochmal verändern kann, aktualisiert der Kreis Mettmann seine veröffentlichten Zahlen in den Pressemitteilungen und Sharebildern nicht.
  • Die Daten des Kreis Mettmann sind seit dem 21. April 2020 jeweils vom Vorabend, obwohl auf den Sharepics das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit steht.

Wichtig bei allen Diagrammen ist, dass es sich immer nur um nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 handelt. Zu der Dunkelziffer schreibt der Kreis Mettmann:

Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum Einen noch nicht alle gemeldeten Fälle statistisch erfasst sind und zum Anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte und eine entsprechende Zahl von Verdachtsfällen eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

– Kreis Mettmann, Pressemitteilung vom 20.03.2020

Studien aus dem Frühjahr 2020 schätzen die Dunkelziffer auf 5-10 Personen pro infizierter Person.

Unter den Diagrammen befinden sich teilweise noch weitere spezifische Anmerkungen, die bitte beachtet werden sollten.

Weitere Informationen

Eine Übersicht der Datenquellen (steht auch unten bei den Diagrammen bei):

QuelleDatenDaten-Stand
Kreis­gesundheits­amt MettmannAktuell Infizierte, Verstorbene, Genesene
seit 14.10.2020 zusätzlich: Neuinfizierte, Quarantänefälle, Krankenhausfälle, Summe aller bisher Infizierten und genauere Aufschlüsselung der Daten nach Städten
Bis einschließlich 19. April 2020 am jeweiligen Abend.
Seit 21. April 2020 am Vorabend des Tages, an dem das Sharepic veröffentlicht wird (Quelle)
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen7-Tages-InzidenzTäglich 00:00 Uhr
DIVI-IntensivregisterBelegung der Intensivbetten in KrankenhäusernMeldung täglich bis 12:00 Uhr, Aufbereitung täglich 12:15 Uhr
IT.NRWEinwohnerzahlen31.12.2019

Die Aktualisierung der Diagramme dieser Seite findet täglich unregelmäßig meistens am Mittag oder Nachmittag statt. Der letzte Aktualisierungs­zeit­punkt wird ganz oben unter der Überschrift dieser Seite angegeben. Änderungen an dieser Seite und den Diagrammen, welche über das tägliche Update hinausgehen, sind hier aufgeführt.

Feedback kann über das  Kontaktformular gegeben werden.



 Korrekturen: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen korrigiert häufig die 7-Tage-Inzidenz der vorherigen 1-2 Tage, manchmal sogar mehrere Wochen im Nachhinein.

 Fallende Inzidenz trotz hoher Fallzahlen: Dazu erklärt der Kreis Mettmann:

Die unterschiedlichen Zahlen lassen sich auf die Meldekette der Fälle zurückführen. Also auf den Weg, den ein Coronafall durch die Behörden nimmt, sobald er festgestellt wurde. Durch die langen Meldewege kann es zu Verzögerungen kommen, was zu unterschiedlich gemeldeten Zahlen in verschiedenen Bereichen führen kann. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht jeden Morgen die Corona-Fallzahlen, die bis Mitternacht eingegangen sind. Das bedeutet, dass es möglich ist, dass Städte oder Landkreise bei ihnen bestätigte Fälle bereits veröffentlicht haben, bevor diese beim RKI mit in die tägliche Statistik eingeflossen sind. Es kann also zu Differenzen zwischen den Zahlen von bspw. den einzelnen Städten, Landkreisen oder Bundesländern kommen. Zudem berechnet sich der Inzidenzwert, wie hinlänglich bekannt ist, aus der Zahl der Neuinfizierten aus den letzten 7 Tagen. Fällt ein hoher Wert raus, kann die Inzidenz sinken, obwohl am aktuellen Tag viele neue Infizierte gemeldet werden. Kombiniert mit den Meldeverzögerungen kann es zu solchen Ergebnissen wie heute kommen. Jedoch gleicht sich das in den kommenden Tagen wieder aus. Ihr Presseteam

– Kreis Mettmann, Kommentar bei Facebook am 24.10.2020

 Meldewege: Die genauen Meldewege hat das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen in einem Schema (PDF) erklärt.




 Was die Zahlen nicht aussagen: Die Intensivbetten-Belegung sagt nur aus, wie viele Betten an dem jeweiligen Tag belegt waren (ohne nachträgliche Korrekturen). Es könne daher keine Aussagen darüber getroffen werden, 1. wie viele Personen neu auf die Intensivstationen gekommen sind, 2. wie viele die Intensivstationen verlassen konnten und 3. ob diese Personen vorher oder nachher noch im Krankenhaus behandelt wurden.

 Nur auf Kreis-Ebene: Aus Datenschutzgründen kann die Belegung der Intensivbetten nicht auf einzelne Krankenhäuser heruntergebrochen werden.

 Kleeblattsystem: Sollte es bei Intensivbetten zu einem massivem Engpass kommen, werden Patienten in andere Kliniken verlegt bzw. aufgenommen. Hierfür wurde ganz Deutschland in fünf Regionen eingeteilt („Kleeblatt­system“). Die Einteilung geht über Bundesländer­grenzen hinweg, allerdings ist ganz Nordrhein-Westfalen aufgrund der Größe eine Region. Sollten die Krankenhäuser im Kreis Mettmann keine Intensiv­patienten mehr aufnehmen können, wird man andere Kliniken in Nordrhein-Westfalen anfragen, um die Versorgung sicherzustellen.
Quellen: Ärzte Zeitung, mdr, ZDF

 Rechtsgrundlage: DIVI IntensivRegister-Verordnung vom 8. April 2020 (PDF) sowie Änderung vom 29. Mai 2020 (PDF).


 

 Verstorben „an“ oder „mit“ Corona? Stand 14. Dezember 2020 wurden beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen 82 Prozent der Verstorbenen in NRW als „an Corona verstorben“ und 9 Prozent als „mit Corona verstorben“ eingestuft. Bei den restlichen 9 Prozent fehlt die Todesursache, sodass keine Einstufung vorgenommen werden kann.
Quelle: RND.de

 Wieso ist Corona nicht als Todesursache auf dem Totenschein? In der Regel wird auf dem Totenschein nicht COVID-19, sondern die dadurch entstandene Krankheit als unmittelbare Todesursache vermerkt – zum Beispiel „Multiorganversagen“. COVID-19 wird als vorangegangene Ursache auf dem Totenschein vermerkt, wenn die Erkrankung an COVID-19 dazu geführt hat, dass derjenige Verstorben ist. Die Feststellung trifft der jeweilige Arzt, der die sogenannte Leichenschau macht.
Quellen: buten un binnen, Todesbescheinigung Runderlass NRW, Beispiel Todesbescheinigung NRW (PDF)

 Wer wird als Corona-Toter gezählt? Die amtliche Todes­ursachen­statistik rechnet nur diejenigen als COVID-19-Verstorbene, bei denen die Erkrankung an COVID-19 zum Tode geführt hat. Wenn also jemand bei einem Verkehrs­unfall stirbt und nachträglich COVID-19 bei demjenigen nachgewiesen wird, wird derjenige als Unfall­toter in der amtlichen Statistik geführt und nicht als Corona-Toter.
Quellen: BR, buten un binnen

 Werden Corona-Tote in der Todes­ursachen­statistik doppelt gezählt? Nein, wenn eine vorangeganene Ursache vorliegt (Grundleiden) fließt diese als Auslöser des Todes in die Statistik. Wenn zum Beispiel laut Todesbescheinigung „Pneumonie“ (Lungenentzündung) in Folge einer COVID-19-Infektion die Todesursache ist, wird derjenige nur als COVID-19-Toter gezählt, nicht ein zweites Mal unter „Pneumonie“.
Quelle: Statistisches Bundesamt

 Weitere Gerüchte im Zusammenhang Corona-Verstorbenen in Kürze:
– Mit COVID-19 als Todesursache können Ärzte, Krankehäuser, Bestatter oder Hinterbliebene kein Geld sparen. (BR)


 Informationen bei der Stadt Erkrath: www.erkrath.de/corona


 Informationen bei der Stadt Haan: https://www.haan.de/index.phtml?La=1&mNavID=1.100&object=tx,1581.2274.1&kat=&kuo=2&sub=0


 Informationen bei der Stadt Heiligenhaus: www.heiligenhaus.de/startseite-corona

 Korrektur der Verstorbenen am Vorabend des 13.01.2021:

Eine gestern vermeldete Heiligenhauserin wurde aus der Statistik entfernt, da sie fälschlicherweise als eine an Covid-19 Verstorbene zugeordnet wurde.

Kreis Mettmann, 14.01.2021


 Informationen bei der Stadt Hilden: www.hilden.de/corona


 Informationen bei der Stadt Langenfeld (Rheinland): www.langenfeld.de/Aktuelles.htm


 Informationen bei der Kreisstadt Mettmann: www.mettmann.de/corona


 Informationen bei der Stadt Monheim am Rhein: www.monheim.de/corona


 Informationen bei der Stadt Ratingen: www.stadt-ratingen.de


 Informationen bei der Stadt Velbert: www.velbert.de/aktuelles/corona-virus


 Informationen bei der Stadt Wülfrath: www.wuelfrath.net

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